Ich werde Details weglassen, und auch Sachen, die ich nicht erzählen darf. Aber es ist trotzdem detailliert genug. Viel Spass!
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WOW!
Das ist das absolut einzige Wort, um den gestrigen Abend zu beschreiben. WOW! Ich habe immer noch Gänsehaut, auch jetzt, als ich das hier schreibe.
Switchfoot waren gestern in Zürich. Ich hatte mein Ticket schon vor einer Ewigkeit gekauft und wartete schon seit Wochen ungeduldig auf diesenTag. Ich hatte die neue CD (Vice Verses) heruntergeladen und alle – ich meine A-L-L-E – Texte auswendig gelernt. Ich war speziell stolz, dass ich Selling The News ohne einen Fehler singen konnte. Sache ist – wie komme ich in die vorderste Reihe? Und, natürlich als Ergebnis dieser Frage, wie viele Friends of the Foot sind hier in der Schweiz? Ich begann anzustehen um 13:45. Wohlgemerkt, Türöffnung war um 18:00! Niemand war dort, aber ich unterhielt mich damit, Vorbeigehende zu beobachten. Ausserdem bemerkte ich bald, dass ich durch die Tür gerade zur Bühne sehen konnte, wo das Team Licht und Ton überprüfte. Ich hatte gerade Switchfoot getweetet, dass ich als einzige am warten war, als ich Jon Foreman (Frontmann der Band, für die, die ihn nicht kennen) auf dem Trottoir auf mich zukommen sah. Ich fragte mich ständig „Ist er es? Bestimmt ist er es. Sicher? Ja, er ist es! Wirklich?“. Als er vorbeiging, nickte er und sagte hallo. Meine Reaktion war so langsam, dass ich erst erkannte, dass er gegrüsst hat, als er schon einige Meter weit weg war. Was für eine dumme Kuh ich doch bin!!! Wie auch immer, ich schaute wieder durch das Fenster in der Tür, aber da schaute mich jemand an! Ich war so geschockt! Hätte nicht peinlicher sein können…
Dann kamen einige Leute, alles Friends of the Foot, wie es aussah. Da waren ein Mann aus dem Thurgau, eine fünfköpfige Familie aus Amerika, die in Zürich leben, zwei italienische Jungs, zwei schweizerische, bei denen ich mir sicher war, dass ich sie kannte, und ich. Ich sah meine Chancen, in die erste Reihe in die Mitte zu kommen, vorbeigehen, aber ich vertraue immer noch auf Gott. Ich hatte so viel für diesen Abend gebetet, und ich war sicher, dass Er etwas besonderes tun würde. Wenn du ein Friend of the Foot bist, kannst du die Band vor ihrem Auftritt treffen und ausserdem frühen Einlass bekommen, vor allen „normalen“ Leuten. Dann kam der Tourmanager von Switchfoot nach draussen zu uns, erklärte uns den ganzen Ablauf und fragte nach unseren Friends of the Foot Pässen. Darauf liess er, Ian, uns alle ein. Wir gingen zur Absperrung und sahen den letzten Teil des Soundchecks. Ich sprach mit fast jedem der Fangruppe, weil ich, einmal mehr, alleine am Konzert war, also musste ich neue Leute kennenlernen. Ausserdem bin ich eine sehr soziale Person… Dann kamen Switchfoot von der Bühne herunter und begrüssten jeden. Es war, als ob sie zu jedem gehen mussten, sich vorstellen (naja, die meisten von uns kannten ihre Namen schon…), fragen, ob sie etwas unterschreiben sollen, und für ein Bild hinzuhalten. Ich machte Fotos mit jedem einzelnen und sie unterschrieben das einzige Papier, das ich hatte. Dabei sagten sie dauernd, dieses „drawing paper reminds me of my school days!“.
Darauf bat man uns, wieder nach draussen zu gehen, was uns gar nicht gefiel, weil es kalt geworden war, und man sagte uns, wir sollen um 18:00 auf der Seite warten, damit sie uns vor den andern hineinlassen konnten. Ich und die anderen Schweizer gingen in den nächsten Starbucks, dann wieder zurück. Unterdessen waren schon viele Leute da, aber das war uns egal, denn ich sah die amerikanische Familie auf der Seite, deshalb ging ich zu ihnen und wir warteten alle zusammen. Um 6, Ian kam wieder nach draussen, fragte wieder nach unseren Pässen und liess uns hinein. Ich gab meine Jacke nicht an der Garderobe ab, ich konzentrierte mich auf die Mitte der ersten Reihe. Das war, wo ich dann auch endete. Während der Show sprang ich, sang und so. Dann ging Jon direkt durch das Publikum zum hinteren Teil des Raumes. Wir in der ersten Reihe konnten nichts mehr sehen, deshalb entschieden wir uns, auf die Absperrung zu sitzen. Das war ziemlich cool, denn so konnten wir Jon hinten sehen und das Publikum dazwischen. Witzigerweise klatschten und sangen wir weiter. Jeder war eifersüchtig, ehrlich! Wir hatten die beste Sicht von dort aus!
Nach der dritten Zugabe gingen wir nach draussen, um T-Shirts und CDs zu kaufen. Einer verkaufte unterschriebene Hello Hurricane CDs. Ich kaufte eine davon. Nicht weil sie unterschrieben war, ich hatte die Unterschriften ja schon, aber weil sie so billig war und ich sie noch nicht hatte. Dann ging ich zum Stand der Vorband (In Case Of Fire). Diese riefen dauernd, ob jemand eine CD von ihnen wolle. Sie taten mir irgendwie Leid, denn alle waren so auf die Switchfoot-Sachen konzentriert, dass niemand sie wirklich bemerkte. Ich kaufte eine CD (nein, nicht weil sie mir Leid taten, sondern weil ich sie mochte!!) und fragte nach ihren Unterschriften. Dann nutzte ich die Chance und fragte sie nach einem Foto. Sie wirkten erfreut und fragten, ob ich auf den Tisch sitzen wolle. War ziemlich lustig! Darauf suchten wir den Schlagzeuger und ich machte auch ein Foto mit ihm. Alles in allem war es ein Abend, viel besser als ich jemals erwartete oder erhoffte. Eben, WOW!